Die Expansion nahm ihren Lauf, als Stefan Schwab 2020 ins Unternehmen eintrat und das neue Standbein „Dekorativer Innenausbau“ aufbaute. Der Holzhandelsprofi hatte zuvor jahrelang den Großhandel im Holzzentrum Schwab in Hockenheim geleitet, war dann aber aus seinem Familienunternehmen ausgeschieden. Sein Kapital habe er in die Holz Adrian GmbH investiert und einen Neustart begonnen. Stark unterstützt von ehemaligen Mitarbeitern, betont der 45-Jährige. Tatsächlich folgten ihm 20 Getreue an seine neue Wirkungsstätte und brachten ihre geballte Expertise mit.
In Hockenheim – sieben Kilometer vom Hauptsitz in Schwetzingen entfernt – sei eine klimatisierte Halle für die empfindlichen Innenausbauprodukte angemietet und ein Vertriebsstandort aufgebaut worden – so nahm die Erfolgsgeschichte ihren Lauf und der Umsatz des traditionellen Holzgroßhändlers, der allein gewerbliche Kunden im Blick hat, kletterte im Jahr 2020 von gut zehn Millionen Euro im Vorjahr auf 16,5 Millionen Euro. 2021 waren es dann erstmals in der Firmengeschichte über 25 Millionen Euro, teilt die Presse mit.
Im laufenden Jahr 2022 liege man im ersten Halbjahr zweistellig über dem Vorjahr, so ist zu hören, doch auch bei Holz Adrian zeigt sich, dass sich der Markt aktuell in einzelnen Bereichen stark eintrübt, vor allem im privaten Wohnungsbau.
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